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      Schornsteinfegermeister i.R.

          Norbert Dreher

             68549 Ilvesheim

 

 

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Der Blick durch die Scheibe des Kaminofens bleibt meist nicht lange ungetrübt.

Verrußte Scheiben mindern das optische Vergnügen am Kaminfeuer.

Man kann mit ein paar einfachen Regeln das Problem etwas mildern.

Das Feuer sollte schnell “auf Touren” kommen, also kein laues Glimmen. Stellen Sie mit Anfeuerholz zuerst eine ausreichende Betriebstemperatur her.
Legen Sie genug Holz nach, damit das Feuer nicht zu schwach wird.

Beachten Sie jedoch die Faustregel: pro kW Heizleistung -> 0,3 kg Brennholz (z.B. Kaminofen-Nennheizleistung 6 kW -> Brennstoffzugabe 1,8 kg Holz.

Legen Sie das Brennholz mit der Rinde in Richtung Innenraum der Brennkammer, also weg von der Glasscheibe. Die Rinde speichert den Grossteil der im Holz enthaltenen Feuchtigkeit, die beim Brennvorgang dann verdampft.
Zu viel Feuchtigkeit im Brennholz vermindert die Feuerraumtemperatur und der Heizwert ist wesentlich geringer. - Sie verbrauchen dann mehr Holz für weniger Wärme -

Beim Verbrennen von feuchtem Kaminholz werden Rauchgase und Wasserdampf freigesetzt, die sich als Ruß an der Glasscheibe und als Glanzruß im Schornstein absetzten.

Achtung !
Glanzruß im Schornstein ist brennbar und kann sich zu einem Schornsteinbrand entwickeln. 

Verwenden Sie nur trockenes Brennholz – Restfeuchte maximal 20%

Eine verrußte Scheibe lässt sich mit der Asche aus dem Kamin leicht wieder reinigen.Dazu feuchten Sie etwas Zeitungspapier an und wälzen das Papier dann in der ausgekühlten Asche. Dann reiben Sie den Belag an der Scheibe mit sanften Druck ab.

Klappt wunderbar und spart handelsübliche Reinigungsmittel.

Die Asche aus dem Kamin kann auch als Dünger verwendet werden.
Gartenbesitzer wird es freuen. Man kann nicht nur die Glasscheibe seines Kaminofens mit der angefallenen Asche reinigen, sondern die angefallene Asche auch als Dünger für den Garten nutzen.
Verwenden Sie jedoch nur Asche, die von unbehandelten Hölzern stammt. Asche enthält wertvolle Bestandteile, wie Kalium, Phosphat, Eisen uvm. Ihre Pflanzen werden sich über diesen Naturdünger freuen.
Jedoch auch hier gilt: Weniger ist mehr . Bringen Sie maximal 0,3 Liter Asche pro Quadratmeter in einem Jahr aus. Die restliche Asche können Sie bedenkenlos in die Biotonne geben.

Vorsicht ! Es darf keine Glut mehr in der Asche sein !